Erfolglose Recherchen zu Giselher Wirsing

Nicht alle Rechercheansätze und Quellenbestände sind ergiebig. Folgende Recherchen waren nicht von Erfolg gekrönt:

Bundestag

Der Bundestag bietet alle Drucksachen und Plenarprotokolle seit 1949 im Volltext durchsuchbar an. [1] Er beschäftigt sich aber nur mit dem Gemüse.

RetroNews

RetroNews bietet Zugang zu französischen Zeitungsscans, diese enthalten aber nur drei Treffer und diese drei sind "nur" Berichte über "Roosevelt et l'Europe" [2]

Library of Congress

Enthält "nur" Bücher Wirsings [3]

NY Times

Enthält nur zwei Artikel und beide sind uninteressant:
* [4]

digiPress

Trotz 7,8 Millionen digitalisierter Zeitungsseiten gibt es in der Volltextsuche keinen Treffer
* [6]

Gutensearch

Gutensearch durchsucht alle Bücher des Projekt Gutenbergs

"In diesem Winter 1930/31 verfolgte man weiter aufmerksam den erstaunlichen Aufschwung der Zeitschrift "Die Tat". Sie sammelte um sich eine respektable Anhängerschaft, es bildeten sich "Tatkreise", aber interessante und gewichtige ihrer Gedankenansätze vermengten sich zusehends mit radikalsten Parolen, nicht zuletzt in der Außenpolitik, und da besonders bezüglich einer aggressiven deutschen Politik in Ost­ und Mitteleuropa. Für diese zeichnete neuerdings ein Giselher Wirsing. In der "Bavaria" in Genf hatten wir friedlich gesessen, als ein schrecklich impertinenter jüngerer Mann, einigen Mitgliedern unserer Delegation bekannt, vorbeiging, sich zu uns setzte und einen vernichtende Kritik am Völkerbundtreiben als leere, papierne Kulissen, die bald zusammenfallen würden, losließ. Er schien wohlberedt, sehr intelligent, aber gnadenlos in seinen Ansichten und seiner abscheuerregenden Aggressivität und Arroganz. Seinen Namen hatte ich nicht verstanden, und hätte ihn auch nicht gekannt. Erst Monate später erfuhr ich, daß das dieser Giselher Wirsing gewesen war. Er gehörte zu denen, die Dr. Brinkmann in Heidelberg dem Dr. Zimmern zur Teilnahme an seinem internationalen Seminar in Genf als mehr aufgeweckten und repräsentativen Vertreter deutscher Studenten empfohlen hatte. Er war sein Assistent in Heidelberg gewesen. Es war in diesen Fragen deutscher Politik in Europa, daß ich dann immer die größte Distanz zur "Tat" empfunden habe. Wirsing kam dazu, und bezeichnete die Staaten Mittel­ und Osteuropas als die "zwischeneuropäische Trümmerzone". Da blieb die Zusammenarbeit in unserer Völkerbundsgruppe und auch persönlich mit Wolfgang Straede auf viel besserer Ebene."




Backlinks: Historisches Historisches:Giselher Wirsing