Aktionen

Canon Powershot S100

Aus Schmalenstroer/wiki

Die Powershot S100 ist seit einigen Jahren meine Standardkamera und hat mittlerweile sogar die Spiegelreflex verdrängt. Grund ist, dass sie einfach ein tolles Stück Technik ist. Sie bietet nicht nur eine gute Bildqualität, sondern auch Einstellungsmöglichkeiten, die man sonst nur an einer DSLR findet. Dazu schießt sie die Fotos auch in RAW und ist so handlich und kompakt, dass sie auch wirklich in eine Hosentasche passt.

Außerdem kostet sie gebraucht um die 150€ und ist daher auch eine Kamera, die man ruhig mal an Orte mitnehmen kann, wo man eine teure Kamera zuhause lassen würde.

Hier ein paar Tipps für dieses Modell.

Kleine Kamera, kleines Stativ

Es gibt kleine Stative für kleines Geld, die sich perfekt für den Einsatz mit der Powershot S100 eignen. Diese sind handlich, passen irgendwie immer ins Gepäck und geben der Kamera gerade in Situationen mit wenig Licht genau den nötigen Tack Schärfe und Verwacklungsschutz.

Tipp: Bei Aufnahmen mit Stativ einen 2 Sekunden-Selbstauslöser einstellen. So verhindert man, dass man beim Drücken des Auslösers an der Kamera wackelt. (Das kann man übrigens auch beim freihändigen Fotografieren machen)

dXo Optics Pro

dXo Optics Pro bietet neben verschiedenen Fotokorrekturen und -effekten vor allem eine Objektivkorrektur. Die Natur der Optik führt dazu, dass Fotos alle etwas verzerrt sind und daher verbessert die Objektivkorrektur den Bildeindruck massiv. Hier ein Vorher/Nachher-Gif:

Die Software gibt es regelmäßig gratis. Es lohnt sich, nach entsprechenden Aktionen zu googlen.

Linien

Nichts ist ärgerlicher und nerviger als ein schiefer Horizont. Diesen muss man dann manuell mit gewissem Aufwand korrigieren und dann noch ein Teil des Bildes abschneiden. Daher ist es sinnvoll, wenn man sich über

-> Disp (auf dem Kontrollrad hinten)

Hilfslinien einblendet, mit denen man direkt beim Auslösen des Fotos schauen kann, ob dieses schief ist.

Smartphones

Es gibt SD-Karten, die per WLAN Bilder an das Smartphone schicken. Diese habe ich nach einer schlechten Erfahrung nicht weiter getestet. Alternativ kann man auch einfach einen kleinen Kartenleser mitnehmen und diesen an das Smartphone anschließen. Android unterstützt diesen als Massenspeichergerät. Wer es uneleganter, aber leichter haben will, kann auch einfach eine MicroSD-Karte mit Adapter verwenden und die MicroSD-Karte dann direkt ins Handy stecken und die Bilder auslesen, backuppen und rumschicken.

GPS

Die Powershot S100 hat ein eingebautes GPS, mit dem die gemachten Bilder automatisch ein Geotag bekommen. Das ist ein total cooles Feature, das natürlich etwas Akku verbraucht. Wer also auf seinen Batterieladestatus achten muss, sollte das GPS ausschalten. Wer Bilder verschickt, sollte beachten, dass diese den Aufnahmeort enthalten.

Fotofrequenz beschleunigen

Die Powershot S100 ist erstaunlich schnell - was mann aber nicht merkt, wenn man in den Standardeinstellungen fotografiert. In diesen wird das eben gemachte Bild ca. 2 Sekunden lang angezeigt. Wer schneller Fotos machen will, der geht auf -> Menü -> Kameraicon -> Rückblick -> Auf "Aus" stellen und deaktiviert die Anzeige des soeben gemachten Fotos. Das ermöglicht eine deutlich schnellere "Feuerfrequenz".