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Explorer Tile Hunting

Aus Schmalenstroer/wiki

Die Grundidee ist einfach: Die ganze Welt wird in Kacheln aufgeteilt und es geht darum, möglichst viele zusammenhängende Kacheln mit dem Fahrrad zu befahren und zu erkunden.

Was benötige ich?
  • einen Strava-Account
  • einen Premium-Account bei Veloviewer (kostenpflichtig)
  • idealerweise ein Smartphone
  • und ein Fahrrad wäre auch ganz nett
Wie geht es?

Man fährt mit dem Fahrrad durch die Gegend und zeichnet seine Aktivitäten auf. Veloviewer berechnet dann, durch welche Tiles man gefahren ist und markiert diese grün. Das war's - man fährt durch die Gegend und versucht möglichst viel Land zu erkunden, Dinge zu entdecken und Straßen zu erkunden. Zu gewinnen gibt es außer Ruhm & Ehre nichts, aber jede Menge toller Orte zu entdecken.

Was ist ein Tile?

Ein Tile ist eigentlich ein völlig absurdes Ding: Er ist so definiert, dass er in OpenStreetMap bei Zoomstufe 14 eine Größe von 256x256 Pixeln hat. Die genaue Größe unterscheidet sich aufgrund der gewählten Kartenprojektion von OpenStreetMap je nach Breitengrad, beträgt aber ca. 1 km². [1]


Und warum?

Es ist für mich die Freude am Entdecken, welche den Reiz am Tile Hunting ausmacht. Man fährt nicht immer nur die altbekannten Wege, sondern fährt auch mal durch Gegenden und Regionen, in denen man sonst nie gefahren wäre. Dabei gibt es jede Menge zu Entdecken: Seien es tolle neue Lieblingsstrecken, interessante Dinge am Wegesrand, die Ortschaften in der Umgebung, lauschige Wälder und völlig abgelegene Gebiete. Entdecken macht Spaß, entdecken auf dem Fahrrad macht erst recht Spaß und am Ende hat man was Neues gesehen und kennt seine Umgebung besser.

Und wenn ich da nicht fahren kann?

Es gibt keine festgelegten Regeln und daher auch keine Festlegung auf das Fahrrad als Verkehrsmittel. Wer will, kann auch Joggen, Wandern, Schwimmen oder das Ruderboot nehmen. Auch wenn jeder Strava nur zum Radfahren nimmt, bietet es auch andere Sportarten an.

In Deutschland sind die meisten größeren Sperrgebiete militärischer Art. (Atom)kraftwerke, private Villen oder sonstige Grundstücke sind nur selten wirklich größer als ein Tile und auch selten völlig unzugänglich. Auch militärische Übungsgelände wie das Sennelager sind meistens zu bestimmten Zeiten (Wochenende, Feiertage) öffentlich zugänglich und die Tiles sind so großzügig bemessen, dass man nicht direkt durch die Minenfelder fahren muss.

Muss ich immer von zuhause losfahren?

Das ist auch jedem selbst überlassen - wenn man immer vom Heimatort startet und auch wieder dort zurückkommt, sind MaxSquare und MaxCluster immer irgendwie begrenzt. Selbst, wenn man einer der Extremathleten ist, die hunderte Kilometer am Stück fahren, wird der Weg aus dem bereits befahrenen Gebiet irgendwann zu lang. Ob man jetzt mit dem Auto oder der Bahn seine Range erweitern will, ist jedem selbst überlassen und Teil der persönlichen Herausforderung.

MaxSquare

Maxsquare.png

Der MaxSquare ist das größte Quadrat, das man in den befahrenen Tiles zeichnen kann. Es ist also die größte erkundete quadratische Fläche.

MaxCluster

Maxcluster.png

Da der MaxSquare in einigen Gegenden gewisse Probleme bereitet (Militärgelände, Privatland, Küsten, größere Seen, sonstige Hindernisse) gibt es auch den MaxCluster. Dieser ist einfach das größte zusammenhängende Gebiet, das befahren wurde. Tiles, deren Nachbartiles ebenfalls befahren wurden, zählen zum "MaxCluster"

Apps

Es gibt mit Explorer Helper eine App für Android-Handys, die einem das Tile Jagen deutlich erleichtert. Sie zeigt einem an, wo man gerade fährt, welche Tiles man bereits besucht hat und markiert neu erkundete Tiles direkt auf der Karte. Für andere Geräte gibt es ähnliche Apps

Community

Die Tile Hunter sind eine kleine Community, die sich vor allem in einer Strava-Gruppe sammelt. Explorer Square ist ein Blog, das sich mit dem Thema beschäftigt. Ich selbst blogge "nur" über meine Streifzüge mit dem Rad und damit auch irgendwie über das Tile Jagen.