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Harthwald

Aus Schmalenstroer/wiki

Der Harthwald ist das größte Waldgebiet in der Rheinebene und noch relativ naturbelassen. Da es ein Jagdwald war, wurde hier nie im Plantagenstil Holz angebaut wie es in anderen Wäldern der Fall ist. Das Gebiet wird von zahlreichen Verkehrsschneisen durchzogen und bietet gerade für Radfahrer paradiesische Verhältnisse. Für einen normalen Ausflug zum Spazierengehen ist er von Freiburg aus zu weit entfernt, aber für eine Radtour mit Bahnunterstützung ist er ideal geeignet.

Anreise

Mit dem Auto ist der Harthwald wohl am besten zu erreichen - einfach in Fessenheim oder Neuenburg über den Rhein. Mit dem ÖPNV kann man die Anreise vergessen, da kann man wohl entweder mit dem Zug nach Moulhouse oder Neuenburg fahren und von dort aus weiter. Mit dem Fahrrad kann die Anreise über Fessenheim oder Neuenburg erfolgen oder aber auch über Basel.

Was machen?
  • Der Harthwald ist ein Radfahrerparadies. Kilometerweit führen schnurgerade, asphaltierte und autofreie Straßen durch den Wald. Hier kann man ungestört Gas geben.
  • Wandern geht auch, ist aber aufgrund der schnurgeraden Waldwege wohl etwas langweilig
  • Der Harthwald war gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Schauplatz erbitterter Gefechte und so gibt es in ihm eine weit verteilte Erinnerungslandschaft sowie zahlreiche Bunker, die man besuchen kann.
  • Die Natur genießen
Tipps
  • Der Wald ist nicht nur riesig, sondern auch manchmal etwas menschenleer. Daher lohnt es sich, Flickzeug für das Fahrrad mitzunehmen. Sonst kann man da echt fies stranden und man kann noch nicht mal mit dem Auto abgeholt werden.
  • Der Harthwald bietet sich für eine schöne Radtour Basel <-> Neuenburg/Fessenheim/Breisach an. Die Strecke ab Basel bis zum Eingang des Waldes führt wunderschön am Canal du Huningue entlang und im Norden schließt das Ochsenfeld an, über das man durch die flache Ebene bequem radeln kann.
  • Bei der Planung der Radtour sollte man beachten, dass es gar nicht so viele Rheinübergänge gibt und dass man aus Frankreich nur schlecht mit dem ÖPNV zurück nach Freiburg kommt.
  • Ich habe mir einige fiese Insektenstiche eingefangen - in einem streckenweise menschenleeren Wald freuen sich die Biester doch arg über Nahrung. Daher: Vorkehrungen treffen!