Aktionen

Samtschrecken halten

Aus Schmalenstroer/wiki

IMG 20131003 225332.jpg

Warum Samtschrecken halten?

  • Sie sehen unglaublich großartig aus
  • Sie gehören zu den tollsten Insekten, die es gibt
  • Sie sind einfach zu halten
  • Sie bilden Multi-Insekt-Cluster bei der Paarung

Wie funktioniert es?

  • Samtschrecken benötigen einen Käfig, aus dem sie nicht ausbrechen können und in dem die nötige Luftfeuchtigkeit herrscht
  • Luftfeuchtigkeit lässt sich problemlos herstellen, indem man sie alle 1-3 Tage mit Wasser besprüht
  • Samtschrecken essen Liguster, dieser wächst praktisch überall, nicht nur in deinem Garten, sondern praktisch auch in jedem Stadtpark. Selbst ohne eigenen Busch stört es keinen, wenn man ein paar Äste für die Schrecken pflückt

Pflege

  • Mit vernünftiger Futterversorgung und Besprügung alle 1-3 Tage brauchen die Schrecken keine weitere Pflege. Sie halten durchaus auch zwei bis drei Wochen Urlaub ohne weitere Besprühung aus, man sollte ihr Gehege vorher mit ordentlich Luftfeuchtigkeitsspendern wie Moos etc. ausstatten und ihnen genug zu futtern geben.
  • Liguster welkt nicht so schnell, wenn man ihn in Wasser stellt, hält er länger. Achtung: Schrecken sind nicht gerade klug und können in normalen Vasen ertrinken. Ideal ist ein Schraubgefäß, in dessen Decken man Löcher gestochen hat. Auf diese Weise bekommt der Liguster Wasser, die Schrecken können aber nicht ertrinken.

Vermehrung

  • Unter idealen Bedingungen steht man vor dem Problem, dass sich die Schrecken mehr vermehren als einem lieb ist. Eine einzige Schrecke schafft locker eine zweistellige Anzahl an Nachwuchs, dies addiert sich bei mehreren Schrecken schnell hoch.
  • Paarende Schrecken erkennt man problemlos daran, dass sie wochenlang "kombiniert" herumlaufen
  • Schreckeneier sind größer als Schrechenkot und sollten idealerweise ab und an entfernt werden. Außer man wünscht sich mehrere hundert Viecher.
  • Dabei ist anzumerken, dass das schlüpfen einige Zeit benötigt.
  • Kleine Schrecken sieht man nicht sofort im Terrarium, da sich sich verstecken. Erst mit einer gewissen Größe fangen sie an, sich offen zu bewegen.
  • Klassische Verstecke sind unter Blättern, Steinen und in unzugänglichen Ecken. Eben genau da, wo man schreckliche Insekten erwarten würde.
  • Kleine Warnung: Junge Schrecken sind recht klein, sie schaffen es manchmal durch die Decken von handelsüblichen Terrarien. Für Drahtgitter sind sie zu groß.